Route ab Johannesburg

Diese 14-Tage-Route ist für alle, die Südafrika intensiv erleben wollen, ohne jeden Tag den Standort zu wechseln. Du startest in Johannesburg, fährst über Tzaneen in den Kruger National Park und verbringst dort vier Nächte (Nord nach Süd). Danach geht es entweder über die Panorama Route rund um Graskop oder direkt nach eSwatini (Mlilwane). Zum Abschluss erwartet dich KwaZulu-Natal mit St Lucia (iSimangaliso Wetland Park) und je nach Wunsch noch Sodwana Bay, Hluhluwe-iMfolozi oder ein kurzer Abstecher in die Drakensberge, bevor du diese kurze, aber wunderschöne Reise in Durban ausklingen lässt.
Wenn du früh in Johannesburg ankommst, kannst du am Ankunftstag bereits nach Tzaneen fahren. Wenn die Ankunft später ist, lohnt sich eine Übernachtung in Johannesburg, damit die Reise entspannt startet. Nach Tzaneen brauchst du mindestens 6 Stunden.
Quick Facts
- Start: Johannesburg
- Dauer: 14 Tage / 13 Nächte
- Safari-Fokus: 4 Nächte Kruger (Nord nach Süd)
- Natur-Upgrade: eSwatini Mlilwane (2 Nächte)
- Küste: St Lucia (2 Nächte), optional Sodwana oder Hluhluwe
- Finale: Durban oder Alternative Drakensberge
- Optional im Kruger: Ranger Game Drives, Night Drives, Morning Walks
Etappenplan als Tabelle
| Tag | Strecke und Basis | Übernachtung | Highlights | Optional |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Ankunft Johannesburg | Johannesburg oder direkt weiter (je nach Ankunftszeit) | Ankommen, kurzer Briefing-Start | |
| 2 | Johannesburg nach Tzaneen | Tzaneen | unterwegs gibt es ein Freilichtmuseum | Zipline wenn Timing passt |
| 3 | Tzaneen in den Kruger (Norden) | Kruger Nord | Erste Safari, Ruhe im Norden | Nacht Safari |
| 4 | Kruger Nord | Kruger Nord oder Übergang Richtung zentral | Safari-Rhythmus finden | Morning Walk oder Night Drive |
| 5 | Kruger zentral | Kruger zentral | Andere Landschaft, andere Dynamik | Ranger Drive am Morgen |
| 6 | Kruger südlicher Bereich | Kruger Süd | Klassischer Kruger, letzte volle Safari | Night Drive oder Walk |
| 7 | Kruger Exit Richtung Graskop ODER direkt eSwatini | Graskop | Panorama Route Einstieg | God’s Window bei gutem Licht |
| 8 | Graskop Highlights und weiter nach Mlilwane | Mlilwane eSwatini | Mlilwane hat keine predators außer Krokodilen: man kann sich frei bewegen | Bourke’s Luck Potholes auf dem Weg |
| 9 | Mlilwane ganzer Tag | Mlilwane eSwatini | Natur, Entschleunigung, Buffet am Abend | Reiten, Wandern, Pool |
| 10 | Mlilwane nach St Lucia | St Lucia | Ankommen am Wasser, lockerer Abend | Ausflug in andere eSwatini Parks |
| 11 | St Lucia und iSimangaliso | St Lucia | Wetlands, Strand, Tierwelt | Bootstour Estuary |
| 12 | St Lucia nach Sodwana ODER Hluhluwe-iMfolozi | Sodwana oder Hluhluwe | Küste oder zusätzliche Safari | Schnorcheln oder Game Drive |
| 13 | Richtung Durban | Durban | City-Coast-Finale, entspannt ausklingen | Alternativ Drakensberge statt Durban |
| 14 | Abreise Durban | — | Heimreise | Optional Verlängerung |
Variante ohne Graskop: Tag 7 direkt nach Mlilwane, und die „gewonnene Nacht“ nutzt du für Sodwana, Hluhluwe oder Drakensberge (je nachdem, ob du mehr Safari oder mehr Berge willst).

Warum du im Krüger Nationalpark vier Nächte einplanen solltest
Viele Routen machen den Fehler, den Kruger als „eine Station“ zu behandeln. In Wirklichkeit ist der Park ein eigener Kosmos. Vier Nächte geben dir:
- genug Zeit, den Safari-Tagesrhythmus zu leben (früh raus, mittags Pause, später wieder los)
- die Möglichkeit, Nord nach Süd wirklich auszukosten, statt nur „durchzufahren“
- Raum für optionale Highlights wie Night Drives oder Morning Walks (je nach Camp-Angebot)
Krüger Nord nach Süd: so nutzt du die Zeit optimal
Damit die Safari nicht zur Kilometerjagd wird, funktioniert diese Logik besonders gut:
1) Früh starten ist wichtig
Die besten Stunden sind fast immer morgens und später Nachmittag, auch die Tiere planen die Mitte des Tages als Pause ein 😉
2) Weniger Strecke: slow travel
Wenn du langsamer fährst und gezielt Loops kombinierst, siehst du mehr. Viele Sichtungen entstehen nicht durch „Glück“, sondern durch Geduld und Timing und natürlich Leute (Ranger), die wissen, wer sich wo herumtreibt.
3) Game Drives mit Ranger
Self-Drive ist im Kruger sehr gut möglich. Ein Ranger Game Drive kann aber ein starkes Plus sein, weil Ranger oft mehr Kontext liefern (Spurenlesen, Verhalten, Orte zur richtigen Zeit). Für Gäste, die „tiefer“ einsteigen wollen, ist das meist die beste Zusatzbuchung.
4) Night Drives und Morning Walks nur organisiert
Night Drives und Walks sind großartig, aber bitte nur dort, wo es offiziell angeboten wird und mit qualifizierten Rangern. Also nicht auf eigene Faust – das wäre unklug.

Panorama Route Graskop – kurz aber schön
Wenn du dich für Graskop entscheidest, mach es kompakt und sauber:
- God’s Window ist nur gut bei klarem Himmel – sonst reine Zeitverschwendung
- Bourke’s Luck Potholes sind okeeee, aber … kann man auch auslassen
Wenn die Zeit knapp ist oder du lieber „mehr Natur statt Aussichtspunkte“ willst, ist die direkte Fahrt nach eSwatini oft die bessere Entscheidung. Hier in der Ecke kannst du sehr günstig Macadamia Nüsse kaufen.

Mlilwane, eSwatini: zwei Nächte, die dich total entschleunigen
Mlilwane ist nach dem Kruger ein perfekter Wechsel: ruhiger, grüner, entspannter. Überhaupt ist eSwaitini einfach toll und so entspannend!
- Tag 1: Ankommen, Spaziergang, Lesen am Pool, abends Buffet
- Tag 2: Reiten oder Wandern, optional Ausflug in andere Parks, abends wieder entspanntes Essen
Hier entsteht häufig das Gefühl: „Jetzt bin ich wirklich im Urlaub angekommen.“
St Lucia und iSimangaliso: naturnah und lebendig
St Lucia ist ideal für zwei Nächte. Du kannst hier sehr entspannt kombinieren:
- Wetlands-Atmosphäre
- Strand und Küstenluft
- optionale Bootstour auf dem Estuary
Mit etwas Glück siehst du abends Hippos in den Straßen des Ortes, dabei ist wichtig: Abstand halten, nicht bedrängen, nicht zwischen Tier und Wasser stehen, und keine „Selfie-Momente“ erzwingen.
Abschluss Durban oder die faszinierenden Drakensberge
- Durban ist logistisch einfach und als Finale angenehm, wenn du noch einen Stadt-Küste-Abend möchtest.
- Drakensberge passen, wenn du statt Stadt lieber Natur zum Ausatmen willst. In dem Fall ersetzt du Durban durch eine Bergnacht und planst die Abreise entsprechend.
Insgesamt ist das viel Strecke also viel im Auto sitzen, aber die Entfernungen hier in Afrika sind halt groß. Du kommst nicht wirklich drum herum – es sei denn, du kommst einfach ganz oft hierher zum Urlaub machen (the world in one country!) und schaust dir jedes Mal eine Gegend genau an.
FAQ
Wie viele Nächte sind im Kruger sinnvoll, wenn die Reise 14 Tage dauert?
Drei oder Vier Nächte sind ideal, so hast du Safari-Tiefe ohne die Route zu überfrachten.
Ist Self-Drive im Kruger möglich oder braucht man Ranger Drives?
Self-Drive ist sehr gut möglich. Ranger Drives sind ein Upgrade für Gäste, die mehr Kontext und geführte Dynamik möchten.
Lohnt sich ein Night Drive im Kruger?
Ja, wenn er offiziell vom Camp angeboten wird, weil sich nachts das Verhalten der Tiere ändert und du dadurch einfach nochmal einen tollen Einblick erhältst.
Was ist der Vorteil von Nord nach Süd im Kruger?
Du bekommst mehr Abwechslung in Landschaft und Safari-Stil. Außerdem baut sich das Erlebnis dramaturgisch sehr schön auf.
Kann man Graskop und eSwatini in die 14 Tage integrieren?
Ja, mit einer Nacht in Graskop und zwei Nächten in Mlilwane funktioniert das sehr gut.
Was kann man in Mlilwane machen?
Reiten, wandern, am Pool entspannen und abends ein reichhaltiges Buffet genießen. Optional sind Ausflüge in weitere Parks möglich.
Sind Hippos in St Lucia gefährlich?
Hippos sind wild und unberechenbar. Abstand und respektvolles Verhalten sind entscheidend, besonders nachts.
St Lucia oder Sodwana Bay was passt besser?
St Lucia ist vielseitig und ideal für iSimangaliso. Sodwana ist stärker „Meer und Reset“, oft auch mit Schnorchel-Fokus.
Lohnt sich Hluhluwe-iMfolozi zusätzlich zum Kruger?
Als Ergänzung ja. Die Landschaft ist ganz anders (hügeliger) als im Krüger National Park und kann die Route sehr schön abrunden.
Durban oder Drakensberge zum Schluss?
Durban ist easy für Abreise und City-Coast. Drakensberge sind besser, wenn du die Reise ruhig und naturbetont ausklingen lassen willst.
